Der Ort


Porto do Mato, eine ehemals von Sklaven und Indianern bewohnte Halbinsel im Landkreis Estância, Bundesland Sergipe - Brasilien, ist ein an der Küste des Atlantischen Ozeanes gelegener Ort, ca. 130 km von Aracaju - der Hauptstadt Sergipes - entfernt.

Die Region hat unbestrittenermassen eine sehr reiche Geschichte, die mit der Ankunft der Jesuiten begann. Später wurden die afrikanischen Sklaven hierher verschleppt und kamen im heute als “Porto da Nangola” bekannten Hafen an Land. Im 20. Jahrhundert wurden in diesem Küstenstreifen brasilianische Handelsschiffe von einem deutschen U-Boot versenkt.  
  

Und in den letzten Jahren ist die Arbeit des österreichischen Missionärs Pater Hubert Leeb hervorzuheben, durch welche die Lebensbedingungen des Volkes, einst von Elend und Verwahrlosung geprägt, in ein menschenwürdiges Dasein verwandelt wurden, in dessen Mittelpunkt die soziale Entwicklung und menschliche Förderung stehen.

Die Gegend zeichnet sich durch die Vielfalt ihrer Ökosysteme aus: Mangrovenwälder, Dünen, Sandstrände und Flüsse, sowie auch üppiges Grün; das alles macht die von Licht und Schönheit geprägte Atmosphäre noch vollkommener.

  

  


Prof. Geovana de Oliveira Lima
promoviert an der Kath. Universität (PUC)
Rio de Janeiro in Psychopädagogik und Sprachen 
Direktorin des Ausbildungszentrum " Licht und Leben P. Leeb" 
Porto do Mato/SE - Brazil